Braunschweiger Expeditionen

Expeditionsteam VorschauDer Anlass für die abenteuerlichen Expeditionen und die erfolgreichen Grabungen war ein Hinweis der Tuareg aus der Republik Niger, der durch Edgar Sommer, Vorsitzender des Cargo e.V., Prof. Dr. Joger in Staatlichen Naturhistorischen Museum in Braunschweig erreichte. Nach der ersten Reise war klar, dass die Tuareg und Edgar Sommer Prof. Joger zu einem „Dinosaurierfriedhof“ mit zahlreichen versteinerten Knochen geführt hatten. In dem hügeligen Gelände südlich von Agadez, einer Stadt in der Republik Niger, waren nach zwei Tagen bereits die ersten Knochen eines Dinosauriers frei gelegt. Das Skelett musste jedoch zurückgelassen werden, da nicht genügend Mitarbeiter und Ausrüstung vor Ort waren. 2006, ein Jahr später, erfolgten weitere Testgrabungen.

Grabung VorschauNach den erfolgreichen Testgrabungen bemühten sich die Braunschweiger Wissenschaftler um eine Grabungsgenehmigung und kehrten 2007 mit einem großen Team und zwei Fahrzeugen zur Fundstelle zurück. Doch das Skelett war verschwunden. Kurz zuvor war es von spanischen Paläontologen ausgegraben worden. Das Team ließ sich jedoch nicht entmutigen und fand ein weiteres Skelett derselben Sauropodengattung, dessen Knochen nach Braunschweig gebracht wurden. Später zeigte sich, dass beide Skelette derselben noch unbekannten Art angehörten. 2007 konnte zusätzlich ein Teilskelett des Sauropoden Jobaria und Fährten von Raubdinosauriern entdeckt werden. Das Ziel der Expedition von 2008 war es, dieses Teilskelett von Jobaria tiguidensis zu bergen und die Fährten der Raubdinosaurier abzuformen.

Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig