Die große Sonderausstellung „Projekt Dino – Neu entdeckte Saurier aus Afrika“ des Staatlichen Naturhistorischen Museums in Braunschweig schloß am Karnevalssonntag (14. Februar) endgültig ihre Pforten. Als einer der letzten Besucher kam gegen 17 Uhr der kleine Leandro mit seinen Eltern in die Ausstellung, direkt im Anschluss an den Braunschweiger Karnevalsumzug nutzte die Familie noch die letzte Möglichkeit zum Ausstellungsbesuch. Mit seinem grünen Dino-Kostüm gewann Leandro kurz vor Toresschluss den Preis für das schönste Kostüm des Tages und durfte sich ein Geschenk im Dino-Shop aussuchen.
Insgesamt 55.270 Besucher haben sich für den neu entdeckten Dinosaurier Spinophorosaurus nigerensis und die abenteuerlichen Expeditionen der Braunschweiger Forscher in die Republik Niger begeistert. Museumsdirektor Prof. Dr. Ulrich Joger ist hochzufrieden mit diesem Ergebnis: „Mein Team und ich freuen uns sehr über die positiven Reaktionen der Besucher. Diese Ausstellung war mit den vorausgehenden Grabungen das größte Projekt, das unser Museum je gemeistert hat.“ Während drei Dinosaurier-Skelette, die als Leihgaben aus Chicago gekommen waren, innerhalb der nächsten fünf Tage abtransportiert werden, bleibt den Braunschweigern „ihr“ neuer Dino jedoch erhalten. Spinophorosaurus nigerensis erhält einen ständigen Platz im Naturhistorischen Museum. „Wir integrieren einen neuen Dinosaurier-Saal in die Dauerausstellung, der Mitte des Jahres eröffnet wird“, erzählt Prof. Joger. „Dort werden beide neu entdeckte Dinosaurier-Arten, sowohl der Langhals-Saurier als auch der von uns ebenfalls neu entdeckte Raptor, dauerhaft präsent sein.“
Übrigens bleiben die Braunschweiger großen Tieren auch weiterhin treu: als nächste Sonderausstellung steht im September 2011 ein Projekt über Wale ins Haus – die aus Platzgründen vermutlich erneut in den Hallen der Rebenpark GmbH stattfinden wird.
Foto: Eine falsche und ein echter Indianer mit dem schönsten Dino-Kostüm des Tages
