„Projekt Dino“ läuft noch bis zum 14. Februar 2009 – neuer Programmpunkt macht „warme Gedanken“ im tiefsten Winter
Die große Sonderausstellung „Projekt Dino – Neu entdeckte Saurier aus Afrika“ des Staatlichen Naturhistorischen Museums in Braunschweig wird um zwei Wochen bis zum 14. Februar 2010 verlängert. Rund 35.000 begeisterte Dino-Fans haben der Ausstellung, die unter anderem erstmalig den von Braunschweiger Wissenschaftlern in Afrika neu entdeckten Saurier Spinophorosaurus nigerensis präsentiert, schon einen Besuch abgestattet.
„Wir sind natürlich sehr stolz, dass das Publikum unsere Ausstellung so gut annimmt“, erklärt Prof. Dr. Ulrich Joger, Direktor des Staatlichen Naturhistorischen Museums in Braunschweig. „Aufgrund dieses großen Erfolges haben wir uns entschlossen, die Ausstellung um zwei Wochen zu verlängern. Gleichzeitig kommen wir damit den Wünschen unserer Besucher nach, da wir seit dem Wintereinbruch nach dem Jahreswechsel vermehrt Anfragen nach einer Verlängerung erhalten – die aktuellen Witterungsverhältnisse sind für Gäste aus dem Umland einfach sehr hinderlich.“
Mehr als eine Verlängerung um zwei Wochen ist allerdings aufgrund der Leihverträge nicht möglich. Drei der insgesamt fünf Saurierskelette, die in der Ausstellung gezeigt werden, sind Leihgaben aus den USA, die fristgerecht zurückgegeben werden müssen.
In den letzten fünf Wochen Ausstellungslaufzeit wird noch ein neuer regelmäßiger Programmpunkt angeboten. Dr. Ralf Kosma und Edgar Sommer, Teilnehmer an den abenteuerlichen Expeditionen des Museums in der Republik Niger, bei denen die Entdeckung des neuen Dinosauriers gelang, laden im Wechsel jeden Mittwoch um 18 Uhr zu einer Lesung in die Dino-Halle, Start ist der 13. Januar 2009. Geschichten von brennender Wüstensonne, heißen und trockenen Winden sowie Reflektionen über das Wesen Afrikas und seiner Bewohner garantieren warme Gedanken mitten im tiefsten Winter – bei angenehmen 21° Celsius in der beheizten Ausstellungshalle.